Satzung

Präambel
Zwecks der besseren Lesbarkeit ist die nachfolgende Satzung in männlicher Form verfasst. Sie gilt gleichermaßen für das weibliche Geschlecht.

§ 1 Name und Sitz
Der im Jahre 1972 gegründete Verein trägt den Namen Carneval-Club Fürstenhagen 1972 e.V. mit
der Kurzform: CCF. Der Verein ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht in Witzenhausen
eingetragen. Er führt deshalb den Zusatz e.V. Der Sitz des Vereins ist Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen.

§ 2 Vereinszweck
Der Zweck des CCF besteht vornehmlich darin, das traditionelle karnevalistische Brauchtum zu
pflegen und zu fördern. Dieser Satzungszweck wird erreicht, indem vornehmlich humoristische
Darbietungen aller Art (Vorträge, Tanzdarbietungen, akrobatische Darstellungen usw.) veranstaltet
werden, wobei regelmäßig in der jeweiligen Session Prunksitzungen und ganzjährig karnevalistische Darbietungen organisiert werden. Darüber hinaus sollen ganzjährig dem karnevalistischen Zwecken dienliche und allgemeinen kulturellen Zwecken dienliche Vortragsveranstaltungen durchgeführt werden. Der Verein führt auf der Basis breitesten volkstümlichen Brauchtums Veranstaltungen jeglicher Gesellschaftlicher Art durch, die zum einen der Pflege der Kameradschaft und Freundschaft der Vereinsmitglieder dienen
sollen, zum anderen aber auch kulturelle Angebote für die in der Region lebende Bevölkerung
darstellen sollen. Der Verein ist überparteilich und konfessionell nicht gebunden. Der Verein steht
allen Personen offen, die diesem Vereinszweck dienen wollen, unabhängig von ihrer Rasse, ihrer
Herkunft oder ihrem beruflichen Werdegang.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Alle durch Spenden, Mitgliedsbeiträge oder Veranstaltungen erzielten Einnahmen dürfen nur dem
oben genannten Vereinszweck zugute kommen, etwaige Gewinnausschüttungen an Mitglieder des Vereins sind ausgeschlossen.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln das Vereins. Der Verein erfüllt damit ausschließlich soziale und kulturelle Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeit.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3 Farben und Wahrzeichen
Die Farben das Vereins sind "rot-weiß". Das Wahrzeichen ist eine Narrenkappe.

§ 4 Ehrungen
1. Vereinsehrungen sind:
a) Ehrennadel in Bronze
b) Ehrennadel in Silber
c) Ehrennadel in Gold.
2. Die Verleihung der Vereinauszeichnungen erfolgt durch den jeweils amtierenden Vorstand.
3. Die Ehrennadel in Bronze wird verliehen für:
11-jährige Mitgliedschaft
4. Die Ehrennadel in Silber wird verliehen für:
22-jährige Mitgliedschaft
5. Die Ehrennael in Gold wird verliehen für:
33-jährige Mitgliedschaft
6. Ausnahmen der oben aufgeführten Mitgliedszugehörigkeit sind möglich, wenn sich einzelne
Mitglieder große Verdienste um den CCF oder allgemein um den Humor erworben haben.
7. Voraussetzung für die oben aufgeführten Ehrungen ist die Mitgliedschaft im CCF.
8. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern bzw. zum Ehrenvorsitzenden für Vorstandsmitglieder,
die sich durch langjährige Vereinstätigkeit große Verdienste erworben haben, ist möglich.
Die Entscheidung obliegt dem Vorstand.
9. Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder haben freien Eintritt bei allen Veranstaltungen des
Vereins.
10. Der Vorstand kann eine Auszeichnung wegen eines Verhaltens, das den Ausschluss aus
dem Verein zur Folge hat, entziehen.

§ 5 Mitgliedschaft
Der Verein hat:
1. a) ordentliche Mitglieder
b) Ehrenmitglieder
c) Jugendmitglieder
d) Fördernde Mitglieder (Ehrensenatoren)
2. Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Bestrebungen des
Vereins zu unterstützen und vorbehaltlos die Satzung des Vereins anzuerkennen.
3. Ehrenmitglieder können gem. § 4 Abs. 8 ernannt werden.
4. Die Aufnahme von Mitgliedern unter 18 Jahren bedarf der schriftlichen Genehmigung eines
Erziehungsberechtigen oder des Vormundes.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft
Der Antrag über Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der mit einer
erforderlichen Mehrheit von 2/3 über die Aufnahme zu entscheiden hat. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages muss nicht begründet werden, eine Ablehnung aus rassistischen oder religiösen Gründen ist jedoch nicht statthaft. Die Mitglieschaft wird wirksam durch die Bezahlung des Mitgliedsbeitrages, gemäß der jeweils gültigen Beitragsordnung. Diese ist nicht Bestandteil der Satzung und muss jedoch durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:
2. durch Austritt, der schiftlich zum Ende eines Geschäftsjahres, spätestens bis 3 Monate vor
Ende des selbigen beim Vorstand eingegangen sein muss.
3. durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied
a) 6 Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge im Verzug ist und trotz erfolgter
Mahnung diese Rückstände nicht zahlt
o d e r
b) sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt
o d e r
c) durch Ausschluss bei vereinswidrigem Verhalten.

§ 8 Mitgliedsrechte
Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und
an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechtes mitzuwirken. Sie sind wählbar, soweit sie das 18. Lebensjahr überschritten haben. Die Delegation von Mitgliederstimmen sind nicht zulässig.

§ 9 Pflichten der Mitglieder
1. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, den Vereinszweck zu unterstützen, die Beiträge
pünktlich zu bezahlen und das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln.
2. Bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung kann der Vorstand eine Verwarnung aussprechen,
bei Nichtbeachtung von Vereinsbeschlüssen und wegen unehrenhaften Verhaltens
innerhalb und außerhalb des Vereins kann ein Verweis ausgesprochen werden.
3. Bei besonders vereinswidigem oder unehrenhaftem Verhalten kann ein Mitglied durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Hierfür ist die absolute Mehrheit der gewählten Vorstandsmitglieder erforderlich. Das durch den Vorstand ausgeschlossene Mitglied
hat das Recht, gegen den Ausschluss Widerspruch einzulegen, und zwar innerhalb
von 2 Wochen nach Zustellung des Ausschlussbescheides. Es entscheidet dann die
nächste Mitgliederversammlung endgültig über die Mitgliedschaft des durch den Vorstand
ausgeschlossenen Mitlgieds. Ab dem Zeitpunkt, an dem das betroffenene Mitglied den Beschluss des Vorstandes zugestellt bekommen hat, ruht die Mitgliedschaft und das Mitglied
ist verpflichtet, alle in seiner Verwahrung befindlichen vereinseigenen Gegenstände an den
Vorstand herauszugeben.

§ 10 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1) der Vorstand
2) die Mitgliederversammlung.

§ 11 Der Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, drei stellvertretenden Vorsitzenden, dem
Kassierer, dem Schriftführer und dem Jugendwart.
Der erste Vorsitzende vertritt den Verein nach außen gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied.
Intern wird vereinbart, dass im Falle der Verhinderung des ersten Vorsitzenden
der Verein durch einen stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam mit einem weiteren
Vorstandsmitglied vertreten wird.
2. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Die Vorstandsmitglieder
werden turnusgemäß alle zwei Jahre gewählt. Die Vorstandwahlen werden
gesplittet durchgeführt. Wiederwahl ist zulässig. Der 1. Vorsitzende, der Schriftführer, der
Jugendwart und ein stellvertretender Vorsitzender werden in geraden Jahreszahlen, zwei
weitere stellvertretende Vorsitzende sowie der Kassierer werden in ungeraden Jahreszahlen
gewählt. Nachwahlen gelten bis zur turnusgemäßen Neuwahl. Die Mitglieder des Vorstan
des können sich in dieser Eigenschaft nicht durch andere Personen vertreten lassen.
3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Rahmen dieser Satzung. Die Verwendung
der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung
zu erfolgen. Der Vorstand hat über die Ausgaben vorab einen Beschluss herbeizuführen
4. Der Vorstand tagt mindestens einmal im Monat und ist beschlussfähig, wenn mehr als die
Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei
Stimmgleichheit entscheidet der Vorsitzende. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen, in
welchem die Beschlüsse ihrem wesentlichen Inhalt nach aufzunehmen sind. Die Sitzungen
des Vorstandes sind nicht öffentlich. In eilbedürftigen Fällen kann ein Beschluss auch durch
schriftliche Rundfrage bei allen Mitgliedern des Vorstandes unter genauer Angabe des Beschlussantrages
herbeigeführt werden.
5. Ein Vorstandsmitglied muss von der Vorstandsfunktion entbunden werden, wenn es mehr als
3 Sitzungen unentschuldigt den Vorstandssitzungen fern bleibt. Das ausscheidende Vorstandsmitglied
kann im laufenden Geschäftsjahr kein Vorstandsamt mehr begleiten. Der Vorstand
hat innerhalb von 3 Wochen nach dem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes eine ordentliche
Mitgliederversammlung einzuberufen, bei der ein neues Vorstandsmitglied gewählt
wird. Dies gilt auch, wenn das Vorstandsmitglied aus einem anderen Grund aus dem Vorstand
ausscheiden muss.

§ 12 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich durch den Vorstand einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins.
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung soll jährlich einberufen werden. Die Einberufung erfolgt
durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Stadt Hessisch Lichtenau oder durch
schiftliche Einladung aller Mitglieder, Ehrenmitglieder und Fördernden Mitglieder. Die Einberufung
der Mitgliederversammlung ohne Tagesordnung erfolgt mindestens 2 Wochen vor der
Durchführung.
3. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für die Amtszeit von 2 Jahren und Kassenprüfer
für die Amtszeit von jeweils 1 Jahr.
4. Die Mitgliederversammlung beschließt über Anträge, die spätestens eine Woche vor dem Beginn
der Mitgliederversammlung bei dem Vorstand schriftlich eingereicht worden sind.
5. Außerordentliche Mitgliederverammlungen müssen durch den Vorstand einberufen wer- den,
wenn dies im Interesse des Vereins liegt oder schriftlich durch begründetetn Antrag von mindestens
1 /10 der Mitglieder verlangt wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist
dann spätestens 4 Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Die Einladung hierfür
muss spätestens 1 Woche vor dem Versammlungstermin erfolgen.
6. In der ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine
Stimme. Mitglieder unter 18 Jahren sind nicht stimmberechtigt. Beschlüsse werden mit einfacher
Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
7. Satzungsäderungen dürfen nur mit Zustimmung von 2/3 der stimberechtigten und anwesenden
Mitglieder erfolgen. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen durch Handhebung. Eine
geheime Abstimmung ist dann durchzuführen, wenn mindestens 10 % der stimmberechtigten
anwesenden Mitglieder dies verlangen.
8. Mitglieder, die in der Versammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre
Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss
durch die Mitgliederversammlung zu bestellen, der aus 3 Mitgliedern besteht. Der
Wahlausschuss hat die Aufgabe, Vereinswahlen vorzubereiten und durchzuführen. Die Gültigkeit
einer Wahl ist von allen Mitgliedern des Wahlausschusses im Protokoll schriftlich zu bestätigen,
9. Bei allen Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, das von dem Protokollführer und einem
Vorstandsmitglied zu unterschreiben ist. Zu Beginn einer Mitgliederversammlung wählt diese 2
Mitglieder aus ihren Reihen, die die Richtigkeit des Protokolls durch Unterschrift zu bestätigen
haben.

§ 13 Kassenprüfer
Den Kassenprüfern, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden, obliegt die laufende Überwachung der Rechnungs- und Kassenprüfung sowie die Prüfung des Jahresabschlusses.
Ein Vorstandsmitglied kann kein Kassenprüfer sein.

§ 14 Ausschüsse
Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben. Vorsitzender der Ausschüsse ist der erste Vorsitzende, der den Vorsitz in dem jeweiligen Ausschuss aber einen anderen Vorstandsmitglied übertragen kann.

§ 15 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr geht vom 01. April bis zum 31. März des folgenden Jahres.

§ 16 Auflösung
Die Auflösung des Vereins ist nur möglich, wenn ¾ der erschienen und stimmberechtigten
Mitglieder einer ordentlichen Mitgliederversammlung dies beschließen. Ein derartiger Beschluss
kann nur gefasst werden, wenn bei der Einberufung der Mitgliederversamlung unter einem
besonderen Tagesordnungspunkt ausrücklich hierauf hingewiesen wurde.
Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an den "Förderverein des
Krankenhauses Fürstenhagen e. V." bzw. seinen Rechtsnachfolger, der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sollte der Förderverein bzw. sein Rechtsnachfolger nicht mehr existieren, geht das Vermögen an das Kuratorium für Behinderte im Werra-Meißner-Kreis.

§17 Inkrafttreten der Satzung
Diese Satzung tritt am 26.10.1991 in Kraft.

Geändert am 18.01.1994.

Erneut geändert am 22.09.2011

Erneut geändert am
Fürstenhagen, den 24.09.2011